Mittwoch, 05. März 2014

Kommt Bewegung in interkommunales Gewerbegebiet?


CSU-Kandidaten aus Amberg und Ursensollen wollen an einem Strang ziehen

Setzen sich als CSU-Duo gemeinsam für das interkommunale Gewerbegebiet ein: Ambergs Oberbürgermeisterkandidat Michael Cerny und Ursensollens Bürgermeisterkandidat Achim Kuchenbecker.

Amberg/Ursensollen. (ssi) Ob der Traum von der Ansiedlung eines großen Unternehmens oder Platz für expandierende Betriebe aus unserer Region - ein mögliches interkommunales Gewerbegebiet zwischen der Stadt Amberg und der Gemeinde Ursensollen ist schon seit Jahren im Gespräch. Nach der Kommunalwahl könnte neuer Schwung in die Umsetzung kommen. „Für die Gemeinde Ursensollen wäre es wichtig, unsere gute Lage an der A6 noch besser zu nutzen und hier Ansiedlungsflächen im Einvernehmen mit den umliegenden Ortsteilen für große Unternehmen zu schaffen“, verdeutlicht der CSU-Bürgermeisterkandidat der Gemeinde Ursensollen Achim Kuchenbecker bei einem Ortstermin mit Michael Cerny, dem Oberbürgermeisterkandidaten der Amberger CSU. Damit rennt er bei Cerny offene Türen ein. „Unsere Region steht momentan gut da, was den Arbeitsmarkt angeht, aber wir müssen stetig daran arbeiten, dass das so bleibt“, bekräftigte der OB-Kandidat den Wunsch nach einer engen Zusammenarbeit. „Wir brauchen dringend neue Gewerbeflächen und es ist unbestritten, dass sowohl Amberg als auch Ursensollen davon profitieren werden.“

Durch die Kommunalwahl sieht Kuchenbecker nun wieder eine echte Chance für das Vorhaben: „Seit Jahren ist hier nichts passiert. Es wäre sinnvoll, wenn jetzt frische Kräfte ans Werk gehen, die die Bedeutung der interkommunalen Zusammenarbeit verstehen und sich hier mit aller Kraft einbringen.“ Das Gewerbegebiet könnte die wirtschaftlichen Interessen beider Kommunen optimal verbinden, ist sich Cerny sicher: „Über den Autobahnzubringer ist die A6 als Ost-West-Passage leicht zu erreichen. Eingebunden in die Metropolregion Nürnberg haben sowohl Amberg als auch Ursensollen im Verbund bessere Chancen, Unternehmen in die Region zu holen, als wenn man als Einzelkämpfer auftritt. Nur gemeinsam erreichen wir außerdem eine Flächenzahl, die zum Beispiel für große Betriebe interessant ist.“ Am guten Draht zwischen den beiden CSU-Kandidaten wird es auf jeden Fall nicht scheitern, das haben Kuchenbecker und Cerny bei ihrem Treffen sofort festgestellt.


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